Presseartikel zum ersten Workshop "Kinder- und Jugendbeteiligung in Mainz"

Presseartikel in der Mainzer Rheinzeitung vom 14.11.12

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Presseartikel in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 15.11.12

Rückblick:

Infos über den ersten Workshop "Kinder- und Jugendbeteiligung" in Mainz

Am Dienstag, dem 20. November 2012, trafen sich dreizehn Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren im Haus der Jugend, um gemeinsam Richtlinien für Kinder- und Jugendbeteiligung in Mainz zu erarbeiten.

Der Workshop ist Teil des Prozesses, in dem Kinder und Jugendliche in Mainz befragt werden, welche Form von Beteiligung sie sich wünschen. Schon lange gibt es die Möglichkeit, sich beispielsweise im Rahmen von "Jugend spricht für sich on Tour" oder der Spielplatzgestaltung zu beteiligen. Nun wollen der Stadtjugendring Mainz e.V. und die Landeshauptstadt Mainz wissen, was sich Kinder und Jugendliche zusätzlich wünschen, um an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen. Hierzu fand im Haus der Jugend ein Beteiligungsworkshop statt, den Sonja Jensen aus Neuwied gemeinsam mit Katharina Kökler (Stadtjugendring) und mit Unterstützung von Wolfgang Stiren (Amt für Jugend und Familie) geplant und durchgeführt hatte.
An das sehr abstrakte Thema "Planung eines Beteiligungskonzeptes für Mainz" näherten sich die Jugendlichen mithilfe einer Phantasiereise, die im Anschluss dann an die Möglichkeiten in der heutigen Realität angepasst wurde. Die Vorstellungen der Jugendlichen waren hier sehr konkret:
Um sich beteiligen zu können, müssen sie gut informiert sein. Sie wünschen sich eine erfahrene Ansprechperson, die Zeit, Interesse und das notwendige Know-How mitbringen soll - und am besten nicht viel älter ist als sie selbst. "Dass dies eine sehr zeitintensive Arbeit ist, wissen all jene, die in ihrer täglichen Arbeit, bspw. im Jugendzentrum, Jugendliche bei ihren Projekten betreuen", so Katharina Kökler. Auch muss für die Jugendlichen die Zusammenarbeit mit der Politik transparent sein, sie wollen wahr- und ernstgenommen werden. Dies unterstrich auch der Jugend- und Sozialdezernent Kurt Merkator, der die Veranstaltung besuchte und sich vom Engagement, mit dem die Jugendlichen an die Arbeit gingen, begeistert zeigte.

Der Prozess, der von der Stadt Mainz, dem Land Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann Stiftung finanziert und unterstützt wird, wird weiter fortgeführt: Neben dem Workshop werden bis Mitte Januar Mainzer Kinder und Jugendlichen in Schulen und Jugendzentren gefragt, welche Beteiligungsformen sie sich wünschen. Ein fertiges Konzept soll dann im nächsten Sommer in den Jugendhilfeausschuss und in den Stadtrat eingebracht werden.

Eindeutiges Zeichen vom Beteiligungsworkshop ist, dass Jugendliche sich beteiligen wollen, dass sie ganz konkrete Vorstellungen dazu haben, und dass es dabei der Unterstützung durch Politik und Verwaltung bedarf. Die Teilnehmer/innen des Workshops wünschen sich, dass sie über das weitere Fortgehen ihrer Anregungen auf dem Laufenden gehalten werden, dass sich in puncto Beteiligung etwas tut und dass ihre Ideen beachtet werden. Sie würden auch gerne weiter diskutieren über ihre vielfältigen Ideen, mit welchen Methoden und Formen man Jugendliche im Speziellen beteiligen könnte.

Wer sich mit austauschen will über die beste Beteiligungsform für Kinder und Jugendliche in Mainz, kann dies über die Facebook-Seite www.facebook.com/jugendbeteiligungmainz tun oder sich mit Katharina Kökler per Mail in Verbindung setzen: katharina.koekler[at]jugendunterwegs.de

Zur Fotogalerie mit Bildern von der Veranstaltung.

Inhalte und Themen des ersten Workshops - Hier die Zusammenfassung (als PDF-Download).


Ankündigung der Veranstaltung

Mit Klick zum Infoflyer als PDF-Download


Es gibt viele Formen, sich einzumischen, seine Meinung zu sagen und etwas zu bewegen.

Um die beste Beteiligungsform in Mainz für Kinder und Jugendliche einzurichten, seid Ihr gefragt.

In einem gemeinsamen Treffen am Dienstag, dem 20. November im Haus der Jugend möchten wir mit euch Ideen und Anregungen diskutieren und Vorschläge erarbeiten.
Los geht´s um 8:00 Uhr (bis ca. 15:00 Uhr)!!

Wenn Ihr mitmachen wollt, meldet euch, damit wir für euch die Unterrichtsbefreiung regeln können.

Bei Fragen und für weitere Infos könnt ihr euch wenden an:

- Stadtjugendring (katharina.koekler@jugendunterwegs.de, Tel. 83 48 95)
- Stadtverwaltung (klaus.cartus@stadt.mainz.de; Tel.: 12 36 13)facebook